Bewegung: ein wirksames Medikament

Wie bei anderen chronischen Erkran­kun­gen be­ein­flusst das Bewe­gungs­ver­halten von Menschen mit einer Lungen- und Atem­wegs­erkran­kung nicht nur ihre Lebens­qualität positiv, sondern auch den Krankheits­verlauf.

Dr. med. Martin Frey
Konsiliararzt, Klinik Barmelweid

Für die meisten Lungenkranken ist die Atemnot das quälendste und beängstigendste Symptom.  Patientinnen und Patienten versuchen deshalb oft, Anstrengungen im Alltag und in der Freizeit zu meiden. Dabei darf nicht vergessen werden, dass auch Lungengesunde je nach Trainings­zustand bei schwereren körperlichen Belastungen Atemnot empfinden, was absolut normal ist. Inaktivität über längere Zeit führt zu einer Rückbildung der Muskulatur und zu einer Verschlechterung des Kreislaufs, sodass bei Belastungstests nicht selten festgestellt wird, dass Lungenpatienten durch ihren muskulären Zustand mehr eingeschränkt sind als durch die Lungenerkrankung an sich.

 

Erfreulicherweise weiten die kantonalen Lungenligen ihr qualitativ hochstehendes Angebot aus, indem sie pulmonale Rehabilitations­programme unterstützen, unterschiedlichste Kurse und Bewegungs­programme anbieten sowie neu mit dem beliebten Ferienprogramm «Luftholtage PLUS» den Teilnehmenden einen sanften Start zum sinnvollen Bewegen unter profes­sioneller Anleitung ermöglichen.

 

Dr. med. Martin Frey.

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Lungenliga Schweiz

Chutzenstrasse 10

3007 Bern

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