Zur Sache

Bessere Ergebnisse
dank intensiver Betreuung

Gemäss einer Studie der Krankenversicherung Helsana verursachen die Schlafapnoe-Patienten der Lungenliga insgesamt deutlich tiefere Gesundheitskosten und sie brechen ihre Therapie weniger häufig ab.

Text: Philippe Giroud

Die Lungenliga ist mit über 65000 betreuten Schlafapnoe-Patienten die Nummer eins in der Schweiz. Damit sich Schlafapnoe-Betroffene mit ihrer Maske wohlfühlen und die Therapie richtig und über Jahre konsequent durchführen, ist eine umfassende Beratung und intensive Betreuung aus Sicht der Lungenliga unabdingbar.

Wie eine Analyse der Krankenversicherung Helsana, die im Mai 2017 publiziert wurde, nun zeigt, sind Schlafapnoe-Patienten bei der Lungenliga bestens aufgehoben. Denn die intensive Betreuung, welche die Lungenliga während der gesamten Therapiedauer sicherstellt, führt auf mehreren Ebenen zu besseren Ergebnissen als bei anderen Anbietern.

 

Über 9000 untersuchte Datensätze

Helsana untersuchte die Daten von 9419 Versicherten, die im Jahr 2014 ein CPAP-Gerät gemietet oder gekauft hatten. Ziel der Analyse war es zum einen, die Behandlungseffizienz zu untersuchen. Dabei stellte sich die Frage, ob sich das umfassende Betreuungskonzept der Lungenliga auf die Gesundheitskosten und die medizinischen Leistungen auswirkt, welche die Patienten im gesamten Gesundheitswesen in Anspruch nehmen. Zum anderen analysierte die Krankenversicherung die Qualität der Behandlung anhand der Frage, wie wahrscheinlich ein Therapieabbruch und eine Hospitalisation sind.

 

 

Tiefere Arztkosten

Die Analyse zeigt eindrücklich, dass die Arbeit der Lungenliga wirkt. So verursachen CPAP-Patienten, die von der Lungenliga betreut werden, insgesamt deutlich tiefere Gesundheitskosten. Diese liegen im Schnitt mehr als 10 Prozent pro Jahr unter denjenigen von Patienten, die von anderen Anbietern betreut sind. Alleine die Arztkosten der Lungenliga-Patienten sind durchschnittlich 900 Franken pro Jahr niedriger. Helsana führt diese Kosteneinsparung auf weniger Arztbesuche der Lungenliga-Patienten zurück: Die Konsultationen beim Grundversorger sind durchschnittlich 2Prozent tiefer, diejenigen beim Spezialarzt sogar 26 Prozent.

 

 

Die Dienstleistungen der Lungenliga

In der Schweiz leiden 150000 Menschen an Schlafapnoe. Die wirksamste Therapie gegen die nächtlichen Atemaussetzer, welche Tagesmüdigkeit und Schläfrigkeit sowie längerfristig auch ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zur Folge haben, ist die CPAP-Therapie. Das CPAP-Gerät leitet nachts einen Luftstrom in eine Nasenmaske, der die Atemwege offen hält und die Atemaussetzer verhindert.

Die Lungenliga betreut Betroffene über die gesamte Dauer der Therapie: Fachpersonen bieten Beratung bei der Auswahl von Gerät und Maske, passen die Maske an und instruieren den täglichen Umgang mit dem Gerät. Sie setzen die Betreuung auch nach der Eingewöhnungszeit fort und helfen, die Therapie in den Alltag zu integrieren, indem sie Patienten und deren Angehörigen mit praktischen Ratschlägen zur Seite stehen.

Zudem besprechen sie den Therapieverlauf mit den Betroffenen und steuern ihn gemeinsam mit dem zuständigen Arzt.

 

Mehr Infos unter:

www.lungenliga.ch/therapieerfolg

Wenn Schlafapnoe-Betroffene durch die Lungenliga betreut sind ...

... haben sie durchschnittlich gut 10% tiefere Gesundheitskosten*

... verursachen sie jährlich 900 Franken weniger Arztkosten*

... haben sie 2% weniger Konsultationen beim Grundversorger*

... sind 26% weniger Konsultationen beim Spezialarzt notwendig*

... ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie hospitalisiert werden müssen, 12% tiefer*

* Jeweils im Vergleich zu Patientinnen und Patienten der Mitbewerber

Höhere Qualität der Behandlung

Weiter gibt die Analyse Hinweise darauf, dass die Qualität der Behandlung bei der Lungenliga besser ist als bei den Mitbewerbern. Denn die Wahrscheinlichkeit einer Hospitalisation ist bei Lungenliga-Patienten 12 Prozent tiefer als bei den anderen Anbietern. Zudem brechen Personen, die von der Lungenliga betreut werden, ihre Therapie in den ersten zwölf Monaten halb so oft ab: Wie die 1501 im Detail untersuchten Fälle zeigten, liegt die Wahrscheinlichkeit eines Abbruchs ohne Betreuung der Lungenliga bei 38 Prozent, bei den Lungenliga-Patienten hingegen nur bei 20 Prozent.

 

 

Häufigkeit der Therapieabbrüche in den ersten zwölf Monaten

 

Intensive Betreuung lohnt sich

Aufgrund der Studienergebnisse kommt Helsana zum Schluss, dass die Lungenliga für Schlafapnoe-Patienten eine Gatekeeper-Funktion übernimmt, ähnlich jener des Hausarztes in Managed-Care-Modellen. Die Arbeit der Lungenliga wirkt sich demnach für die eigenen Patienten vorteilhaft aus, sowohl hinsichtlich der Effizienz als auch in Bezug auf die Qualität. Das zahlt sich für Patienten und Krankenversicherer aus und entlastet die Ärzteschaft. Die Ergebnisse bestätigen den Weg und die Arbeit der Lungenliga. Sie wird deshalb auch in Zukunft auf hoch qualifiziertes Personal sowie eine intensive und vor allem umfassende Beratung ihrer Patienten setzen.

 

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Lungenliga Schweiz
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