Tief einatmen vor dem Schlafengehen

Bewusstes Atmen tut nicht nur dem Körper gut, sondern kann auch helfen, Stress und Ver­spannun­gen abzubauen.

 

Übung

 

Setzen Sie sich bequem hin und legen Sie eine Hand auf den Bauch. Atmen Sie tief und langsam durch die Nase ein, fühlen Sie, wie sich Ihr Bauch ausdehnt. Atmen Sie dann mit der Lippen­bremse1 aus. Fühlen Sie, wie Ihr Bauch mit der Ausatmung wieder seinen normalen Umfang annimmt.

 

Halten Sie nach jedem Atem­zyklus einen kurzen Augen­blick inne, bis der Körper automatisch den nächsten Atem­zug einleitet. Spüren Sie, wie Ihre Atmung langsa­mer und tiefer wird. Schliessen Sie die Augen und denken Sie an einen ruhigen Ort oder an das Wort «ruhig». Nach einigen Minuten fin­den Sie Ihren eigenen Atemrhythmus.

 

Wenn Sie sich nicht konzen­trieren können, neh­men Sie einige normale Atemzüge und beginnen Sie von Neuem. Lassen Sie sich Zeit, seien Sie nicht zu hart zu sich selbst.

 

Wirkung

Durch die vertiefte Atmung gelangt mehr Sauer­stoff in Ihren Körper und jedes Organ braucht Sauer­stoff. Auch wird durch die Ausat­mung mit der Lippenbremse ein positiver Druck in den Atem­wegen aufgebaut. Da­durch fliesst mehr Sauerstoff in die Lunge und die Atemwege kollabie­ren weniger. Nicht nur dem Körper, sondern auch der Psyche tut die Atemübung gut, denn bewuss­tes Atmen baut Stress, Angst und Ver­spannun­gen ab. Zudem erleichtert die Entspan­nung das Einschlafen.

  1. Langsames Ausatmen durch die gespitzten Lippen. Die Lippenbremse wurde in der vivo-Frühlingsausgabe 2018 vorgestellt.

Die Dienstleistungen der Lungenliga

Die Lungen­liga bietet Patient­innen und Patient­en ein breites Kurs­angebot an, darun­ter auch Atemtraining.

Mehr Infos unter:

www.lungenliga.ch/kurse

 

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